September 26, 2016

Warum Ich?

Warum ich?

Jugendliche Inhaftierte der Justizvollzugsanstalt Herford drehen ihre Biografie…

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Herford führt in Zusammenarbeit mit der Kultur & Art Initiative Detmold ein multimediales Theaterprojekt mit dem Ziel der Gewaltprävention sowie der Integration junger Strafgefangener durch.
Jugendliche Inhaftierte arbeiten ain Filmprojekten ihre Biografien auf. Dabei lautet die Kernfrage: Verschiedene Jugendliche, ähnliche Geschichten?
Die Filme sichten Jugendliche/Heranwachsende einer Intensivwohngruppe, die noch keine Hafterfahrung haben, jedoch schon strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Ihre Aufgabe ist es dann, ihre eigene Biografie anhand der Filmprojekte zu spiegeln, um die eigenen mit fremden Erfahrungen zu verknüpfen.

Indem die Inhaftierten und die Jugendlichen der Intensivwohngruppe aus der Sicht eines Beobachters/Regisseurs ein Alter Ego ihrer Person schaffen, welches dem Lob und der Kritik standhält, lässt der Film sie das eigene Leben als willentlich beeinflussbar erkennen. Denn das Wiedererkennen in der filmisch aufgearbeiteten Biografie des Inhaftierten fördert den Prozess des Gefangenen, unter Bewusstwerden des eigenen Lebenslaufes, anderen Jugendlichen dazu zu verhelfen, nicht inhaftiert zu werden.

Bei der filmischen Arbeit kommen Jugendliche/Heranwachsende, die noch keine Hafterfahrung haben, in der Justizvollzugsanstalt mit den Häftlingen zusammen und sind bei den Vorbereitungen und bei Dreharbeiten involviert. Sie werden beiderseits ein Verständnis für einander erleben, welches im Alltag eventuell wegen klassischen Vorurteilen ausgeschlossen gewesen wäre.

Ziel des Projekts ist es, die Beeinflussbarkeit des eigenen Lebensweges realisieren und somit die Verantwortung für die eigene Situation übernehmen lernen, Durchhaltevermögen stärken, Stereotype und Vorurteile abbauen und Diskriminierung durch Sensibilisierung und Konfrontation entgegenwirken.

Am Ende des Projekts steht ein multimediales Bühnenstück, das sich aus Live-Performances, Theater und den Filmclips zusammensetzt und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Das Projekt hatte am 04. Juni 2010, in Herford in der JVA Premiere!

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