August 31, 2016

Über uns

 

Seit 2002 besteht die Kultur & Art Initiative e.V., ein gemeinnütziger Verein, ein interkultureller und intergenerativer Verein, dessen Mitglieder, verschiedener Nationen, Berufe und Alter, mehrjährige Erfahrung in pädagogischer und medienpädagogischer Arbeit haben.
Unser Ziel ist es, mit Menschen verschiedenster Herkunft, Kunst und Kulturprojekte in der Region und im Ausland zu entwickeln und zu gestalten, wobei unser Konzept auf Inhalten wie soziale- und interkulturelle Integration beruht. Wir wollen dem passiven Kulturkonsum mit aktiver Kulturarbeit entgegenwirken und werden den Teilnehmer unserer Veranstaltungen kreative- und projektorientierte Angebote vorstellen. Der Verein macht Angebote in der außerschulischen Arbeit, wozu Veranstaltungen, Festivals, Workshops, Performances, Unterstützung bei der Durchführung von Projekten, medienpädagogische Beratung und Ideenpool gehören.

Angesichts der gegenwärtigen krisenhaften Situation in Europa (und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Jugendarbeit, non-formale Lernaktivitäten und Freiwilligenarbeit einen bedeutenden Beitrag dazu leisten können, die Bedürfnisse von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten zu adressieren und/oder entsprechende Aufmerksamkeit in den lokalen Gemeinschaften zu erhöhen) wird besondere Aufmerksamkeit auch darauf gelegt werden, diejenigen Mobilitäts-Vorhaben zu unterstützen, die Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten einbeziehen.

Seit September 2006 organisieren wir in der Kulturfabrik Hangar 21 Workshops und unterschiedliche Kulturveranstaltungen. Im Dezember 2007 haben wir unser Büro im Kulturfabrik Hangar 21 bezogen und nutzen für Veranstaltungen und Workshops die vielfältigen Räumlichkeiten. Wir arbeiten mit dem Land NRW, der Stadt Detmold dem KulturTeam, Regionalfunk und Fernsehen und einigen örtlichen und Internationalen Vereinen zusammen.

International Short Film Festival Detmold

Wir veranstalten seit 15 Jahren das International Short Film Festival Detmold.  ISFF widmet sich qualitativ hochwertigen Kurzfilmen innovationsfreudiger Filmemacher aus NRW, Deutschland und der ganzen Welt, die im Mainstream-Markt keinen Platz haben. Besonders junge Filmschaffende aus der Region sollen in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Der Fokus des Festivals liegt auf der Erzeugung einer weltoffenen Sicht. In der Region sollen umfangreiche Möglichkeiten zur Darstellung, Ausbildung und Vernetzung geboten werden.

Jeder Mensch hat das Recht am kulturellen Leben zu beteiligen. Unser Ziel für dieses Jahr ist es, Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu bieten am ISFF Detmold teilzunehmen. Wir wollen Sie für das Medium des Kurzfilms begeistern, und die Möglichkeit bieten, gemeinsam mit Ihren Familien und Freunden an den Filmen zugucken. 

Wir wollen den Menschen durch das Festival zum Nachdenken anregen, Routine hinterfragen und neue Perspektiven zu eröffnen. 

Dieses Jahr steht das Festival unter dem Motto: „Filme für Alle“ und bietet somit die Möglichkeit des Barrierefreien Filme gucken. Ausgewählte Filmblöcke werden mit Audio description, Untertiteln und mit Gebärdensprache versehen und bieten somit die Möglichkeit des Inklusive Filme gucken.

Kooperationen werden mit der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Detmold e.V., Theaterwerkstatt Bethel, Lippischer Blinden- und Sehbehindertenverein e.V. Inclusive Dachverbandes DBSV Berlin, FH Bielefeld und lippischen Schulen stattfinden. Dabei treffen Mitwirkende verschiedener Lebensbereiche aufeinander: junge und alte, behinderte und nicht behinderte, arbeitende und arbeitslose Menchen mit in ihrer Freizeit agierende und professionelle, deutsche und ausländische KünstlerInnen.

Es liegt uns viel daran, zukünftig alle unsere Projekte inklusiv durchzuführen. 

Begleitend zum Filmfestival werden wir zwei Workshops veranstalten:

Get your own Picture ist eine internationale Jugendbegegnung in der Jugendliche aus verschiedenen EU-Ländern in zwei Wochen ihren eigenen Kurzfilm drehen. Begleitet von Theorie sessions in den die Grundlagen des Filmemachen erarbeitet werden drehen die Teilnehmer anschließend in Kleingruppen ihre eigenen Kurzfilme.  Durch die Arbeit in länderübergreifenden Kleingruppen lernen die Jugendlichen sich untereinander und die jeweils anderen Kulturen kennen. Die gemeinsame Leidenschaft für den Neue Medien wird hierbei sehr hilfreich sein. Sie werden erleben, dass es trotz unterschiedlicher kultureller Kontexte und unterschiedlicher religiöser Anschauungen auch viele Gemeinsamkeiten gibt.

Beats to think: Musik verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Dabei müssen sie nicht immer die gleiche Sprache sprechen. Diese Tatsache macht sich der Workshop zu nutze in dem einheimische Jugendliche auf geflüchtete in der Region lebende Jugendliche treffen. Gemeinsam produzieren sie ihr eigenes Musikstück. Durch die Musik werden die Jugendlichen und vor allem die geflüchteten ermutigt ihre Ideen und Erlebnisse in dem Song zu verarbeiten. 

Die Entstandenen Werke aus den Workshops werden am letzten Tag des ISFF Detmold präsentiert, sowie anschließend in unseren Social-Media Plattformen veröffentlicht. 

Internationale Begegnungen

Wir bieten Training-Kurse und medienpädagogische Workshops und internationale Begegnungen an. In diesem Zusammenhang führen wir Projekte in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union im Rahmen des Programms „Civil Society Dialogue“ und „Erasmus +“ durch. Bis zu dem heutigen Tage haben wir 50 EU Projekte realisiert.

So verschieden wir in Europa leben, so ähnlich sind wir uns. Eine Begegnung (bzw. Austausch) führt Menschen aus mehreren Ländern zusammen.

Während einer Begegnung führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinschaftlich ein Programm aus, welches sie vor dem Austausch selbst entworfen und vorbereitet haben. Das Programm ist in der Regel ein Mix aus Workshops, Übungen, Debatten, Rollenspielen, Simulationen, Outdoor-Aktivitäten, usw.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen voneinander. Sie entdecken ihre sozialen und kulturellen Gemeinsamkeiten wie Unterschiede und werden sich derer bewusst.

Eine Begegnung verfolgt klare nicht formale Lernziele. Sie lässt einen deutlichen Anteil interkulturellen Lernens erkennen. Für den Erfolg einer Maßnahme ist die aktive Beteiligung unbedingt erforderlich.

Jugendbegegnungen

Seit 16 Jahren organisieren wir interkulturelle Jugendbegegnungen. Mehrmals im Jahr bringen wir Jugendliche unterschiedlicher Länder zusammen. Das Projekt hat das Ziel, die jungen TeilnehmerInnen in den Themen der allgemeinen, aktiven Staatsbürgerschaft und spezifisch der europäischen Bürgerschaft einzuführen und in diesem Sinne zu fördern. Die allgemeine Einstellung und das Verhalten der jungen Menschen in der Integration von Kandidats- und Mitgliedsländern der EU sind wichtig.

Das Get Your Own Picture Projekt ist aus dieser Kernidee entwickelt worden und hat zum Ziel, die Kenntnisse, das Bewusstsein und die Empfindlichkeit verschiedenen Kulturen gegenüber zu steigern. Ein weiteres Ziel besteht darin, einen interreligiösen Dialog zu entwickeln und das interkulturelle Verstehen zwischen den jungen Leuten aus verschiedener Kulturen zu fördern. Vor diesem Hintergrund werden starke Schritte gemacht, um das Bewusstsein und die Empfindlichkeit der jungen Menschen auf den oben erwähnten Problemen möglichst zu reflektieren, relativieren und schließlich zu fördern. Das Projekt wird den Menschen aus zwei unterschiedlichen Kulturen ermöglichen, zusammen zu sein und sich in einem interkulturellen Austausch zu befinden. Durch diesen Lernprozess wird das interkulturelle Verstehen ermöglicht.

Junge Menschen können mit Erasmus+ JUGEND IN AKTION Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung entwickeln. Sie sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mitzugestalten. Das Programm will Solidarität über Grenzen hinweg vermitteln und junge Menschen anregen, als aktive europäische Bürgerinnen und Bürger zu handeln.

Workshops

Wir bieten in der Kulturfabrik Workshops zu verschiedenen Themen an. Für 2019 planen wir medienpädagogische Workshops (Kurzfilm), Theater, (Straßen) Kunst und interkulturelle Begegnungen. Hierzu wird es ein eigenes Programm mit weiteren Infos geben.

Unsere Projekte stehen dabei für alle Interessierten offen. Wenn sie Fragen haben können sie uns gerne anrufen oder eine E-Mail schicken.

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